Rheinischer Schützenbund e.V. 1872

Schützeninterview mit Silke Biesenbender

Name: Silke Biesenbender
Geburtstag: 04.07.1973
Verein: Bezirk 01 - rechter Niederrhein
Disziplinen: -


Anlass: -

RSB: Du bist jetzt schon jahrelang in der Jugendarbeit aktiv. Wie bist Du eigentlich ursprünglich dazu gekommen?

Silke: Ich komme aus einer sehr sportbegeisterten Familie. Mein Vater betreibt den Schießsport schon seit über 40 Jahren. Eigentlich hatte ich daran nie Interesse. Als ich aber mitbekam, dass einige aus meiner Klasse in dem gleichen Verein wie mein Vater schießen gingen, wurde es plötzlich interessant …. und außerdem konnte ich dadurch endlich den tollen Typen kennenlernen, den ich nur von Vereinsfotos meines Vaters kannte ;-).

RSB: Worin siehst Du die größten Probleme im Jugendbereich?

Silke: Das größte Problem sehe ich darin, dass der Jugend wenig Geld zur Leistungsförderung zur Verfügung steht. Die Eltern müssen sehr viel Eigeninitiative und Idealismus aufbringen, um ihre Kinder zu unterstützen. Leider ist das bei der heutigen Wirtschaftslage nicht immer ganz so einfach.

RSB: Bei wichtigen Versammlungen, die den Jugendbereich im RSB betreffen, ist eine abnehmende Tendenz der Teilnahme festzustellen. Was sagst Du zu denen, die nicht teilnehmen, sich aber dann lautstark über Entscheidungen beschweren?

Silke: Zu diesen Personen fällt wir eigentlich nichts ein. Wer nicht von selbst versteht, dass ein Mitspracherecht auf einer Versammlung zu nutzen wichtig ist, um Dinge zu verändern, den kann man dann auch nicht von einer Teilnahme überzeugen.

RSB: Nimmst Du Dein Engagement im Schießsport mit in´s Privatleben oder kannst Du es trennen?

Silke: Da mich der Schießsport nun schon mehr als 20 Jahre begleitet, ist es schwierig beides von einander zu trennen. Erfolge und Niederlagen im Sport spiegeln sich sehr oft in meiner Laune wieder. Wenn Dinge nicht so klappen, wie ich sie mir vorstelle, beschäftigt mich das meist noch tagelang. Ich engagiere mich dennoch gerne, weil mir dieser Sport in entscheidenden Momenten sehr viel zurück gibt.

RSB: Was war Dein schönstes Erlebnis in der Jugendarbeit und warum hat Dich dieses Ereignis so beeindruckt?

Silke: Wenn ich so zurück blicke, gibt es eigentlich viele schöne Erlebnisse, die man hier aber leider nicht alle auflisten kann. In den vergangenen Jahren habe ich durch meine Jugendarbeit viele beeindruckende und nette Menschen kennenlernen dürfen. Am Schönsten ist für mich zu erleben, welches Vertrauen mir fremde Menschen gegenüber schenken.

RSB: Wie würdest Du kurz einem erklären, dass die Jugendarbeit im Schießsport etwas absolut Notwendiges ist, da sonst, auf lange Sicht gesehen, unser Sport nicht mehr in der jetzigen Form ausgeübt werden kann?

Silke: Jugendarbeit ist in jedem Sport wichtig. Ohne Förderung des Nachwuchses werden die Vereine nach und nach aussterben. Die Jugend ist die Zukunft der Vereine!!

Interviewer: Marcus Kindermann
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