Rheinischer Schützenbund e.V. 1872

Schützeninterview mit Simon Schweda

Name: Simon Schweda
Geburtstag: 06.05.1989
Verein: SG Bingen
Disziplinen: LG, KK 60 Liegend, KK 3x20, KK 3x40, 50m ZF Carl Zeiss, KK 100m


Anlass: Wahl zum stellv. Landesjugendsprecher

RSB: Was hat Dich bewogen, für den Posten des stellv. Landesjugendsprechers zu kandidieren?

Simon: Zum Einen, die Tatsache, dass ich bis vor kurzem nicht einmal wusste, wer Landesjugendsprecher ist und was diese tun und zum Anderen die Entscheidung den Landesjugendtag nur noch im 2-Jahres-Rhytmus zu veranstalten.

RSB: Worin siehst Du die größten Probleme im Sportschießen, insbesondere im Jugendbereich?

Simon: Die gesetzliche Regelung, dass Jugendliche erst ab 12 Jahren (bzw. mit 10 Jahren mit Ausnahmegenehmigung) mit dem Luftgewehr-/Luftpistolenschießen beginnen dürfen, sowie die leider weit verbreitete Meinung, dass "Schießen" gefährlich sei und sogar Attentäter bzw. Amokläufer hervorrufen würde.

RSB: Bei wichtigen Versammlungen, die den Jugendbereich im RSB betreffen, ist eine abnehmende Tendenz der Teilnahme festzustellen. Was sagst Du zu denen, die nicht teilnehmen, sich aber dann lautstark über Entscheidungen beschweren?

Simon: Wenn du es nicht nötig hast dich zu beteiligen, dann habe ich es auch nicht nötig mir deine Beschwerden anzuhören!

RSB: Was kannst Du vom Schießsport mit in Dein Privatleben nehmen?

Simon: Eine Menge. - z.B. lernt man durch Niederlagen und schlechte Ergebnisse dennoch wieder aufzustehen und weiter zu machen, - die Ruhe und Konzentration, bzw. spezielle Übungen um Aufregung zu mindern - die Erkenntnis, dass hinter so mancher Sache mehr steckt, als man auf den ersten Blick wahrnimmt (z.B. eine 10 schießen) - aber vor Allem viele Freunde.

RSB: Was war Dein schönstes Erlebnis im Sport und warum hat Dich dieses Ereignis so beeindruckt?

Simon: Jugendverbandsrunde (ich glaube 2005): Damals habe ich völlig überraschend 594 Ringe im KK 60 Liegend geschossen und das war ein Wettkampf, indem ich überhaupt nicht nachgedacht habe, sondern einfach nur geschossen und Spaß gehabt hatte. (evtl. auch durch ein wenig Schlafmangel begünstigt ;-) Beeindruckt hat mich dieses Ereignis deshalb, weil ich daran gesehen habe, dass wenn man einfach etwas macht und Spaß daran hat und nicht viel über Ergebnisse o.ä. nachdenkt, es immer am besten läuft. Leider ist das so oft leichter gesagt als getan.

RSB: Wie würdest Du kurz einem Außerirdischen erklären, dass der Schießsport etwas Wunderbares ist, das Jung und Alt verbindet?

Simon: Garnicht, ich würde einfach sagen: "Komm mit, probiere es aus und schau es dir selbst an!"

Interviewer: Marcus Kindermann
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