Rheinischer Schützenbund e.V. 1872

Ferienfreizeit Walchensee

Gruppe auf dem Karwendel

Um 6 Uhr morgens trafen wir uns am Freitag, 15. Juli, an den verschiedenen Treffpunkten um in Richtung Bayern zu starten. Nach der langen Fahrt mit viel Stau sind wir am späten Nachmittag am Walchensee angekommen. Nachdem alle auf die Zimmer verteilt waren ging es ans Taschen auspacken und Betten beziehen. Nach einem kurzen Einkauf konnte endlich der Grill angefeuert werden. Das Abendessen wurde gemeinsam vorbereitet. Nach dem gemütlichen Abendessen, das aufgrund des nassen Wetters drinnen stattfinden musste, wurden dann in einer kleinen Begrüßungsrunde die Küchenteams ausgelost. In diesen Teams werden auch die bereits aus dem letzten Jahr bekannten Challenges absolviert. Der Tag endete dann mit einer etwas verschobenen Bettruhe.

Gruppenchallenge Katapult

Unser zweiter Tag am Walchensee startete mit einem leckeren Frühstück. Danach machten sich alle fertig und es ging los um den See herum, zum Wikingerdorf „Flake“. Dort angekommen hatten wir die Gelegenheit zu einer kurzen Verschnaufpause, bevor die Tageschallenge absolviert werden musste. Dabei sollten die Teams, ganz im Sinne der Wikinger, mit einem Katapult ein Ziel treffen. Zurück am Jugendhaus ging es nach einer kleinen Stärkung, an den See ins eiskalte Wasser. Dort wurden die Surfbretter ausgiebig genutzt und die Sonne am Strand genossen. Am Abend machte das Küchenteam „Burger King“ seinem Namen alle Ehre und bereitete hausgemachte Hamburger mit Kartoffelecken für alle zu. Der Tag fand nach dem Essen einen gemütlichen Ausklang, bevor alle erschöpft in die Betten fielen.

Geisterklamm Leutasch

Der dritte Tag am Walchensee fing kalt und bewölkt an. Nach dem Frühstück entschieden wir uns zur Geisterklamm nach Leutasch in Österreich zu fahren. Dort konnten wir 3 Stunden den malerischen Wanderpfad über der Leutasch entlang schreiten. Danach ging es zurück zum Jugendhaus, wo die nächsten Stunden bis zum Abendessen frei gestaltet werden konnte. Unter anderem Schwimmen im See, Wikingerschach, Volleyball und eine Wasserschlacht. Gegen 19 Uhr wurde gegessen, es gab mit Hackfleisch gefüllte und Käse überbackene Cannelloni. Zum Nachtisch bereitete die Gruppe selbst gemachten Himbeertraum vor. Die Zeit nach dem Abendessen war wieder zur freien Selbstbeschäftigung. Um 21.30 Uhr begann die eigentliche Tageschallange, einen Zeitstrahl des gesamten Tages in Bildern zu sortieren. Danach konnten wir uns noch rund um das Haus austoben um anschließend müde in die Betten zu fallen.

Kletterpark Garmisch-Patenkirchen

Den Montag konnten wir bei gutem Wetter mit einem Frühstück in der Sonne beginnen. Um 11 Uhr fuhren wir zum Kletterpark nach Garmisch-Partenkirchen. Während alle fleißig kletterten, hing einer der Betreuer (Benni) in der schwersten Kletterbahn bei einer Station wörtlich in den Seilen und wurde von einem Mitarbeiter zum nächsten Plateau gerettet. Diese Aktion war für alle ein großer Spaß. Selbst Benni fand dies sehr lustig. Nach dem Klettern fuhren wir in die Stadt nach Garmisch und konnten uns in der Einkaufsmeile 1 ½ Stunden die Geschäfte ansehen. Am späten Nachmittag kamen wir wieder am Jugendhaus an. Ab dann konnten wir die Zeit frei nutzen und mit Schwimmen im See, Wikingerschach, Volleyball und viel toben die Zeit bis zum Abendessen überbrücken. Abends gab es Schnitzel mit Bratkartoffeln, als Nachspeise gab es leckere Götterspeise. Die Tageschallenge wurde aus Zeitmangel auf den nächsten Tag verschoben und der Abend konnte gemütlich auf den Zimmern ausklingen.

Gipfelkreuz Heimgarten

Am Dienstag fand das Frühstück bereits etwas früher als bisher statt, um genügend Zeit für einen Ausflug nach München beziehungsweise eine Bergbesteigung zu haben. So ging es direkt nach dem Frühstück für 6 Leute los. Es wollten 1.000 Höhenmeter überwunden werden um das Gipfelkreuz des Heimgartens auf 1.790 Metern zu erreichen. Er gehört zu dem Bergen, die den Walchensee im Nordwesten umranden. Nach drei Stunden Aufstieg war der Gipfel erreicht und die Berghütte lud für eine erholsame Pause ein. Im Anschluss ging es bei brütender Hitze weiter über den schmalen Grat bis zum Herzogstand von wo aus uns die Bergbahn nach über 7 Stunden auf dem Berg und toller Aussicht auf die gesamte Seen Welt Oberbayerns und die umliegenden Gipfel, bis hin zur Zugspitze und den Ausläufern von München, wieder bis ins Tal an den Walchensee brachte.

Walchensee von oben

Für die andere Gruppe ging es mit dem Zug nach München. Dort angekommen ging es in Kleingruppen in die Stadt. Für die Mädchen hieß es erfolgreich Shoppen während die Jungs ein leckeres Eis genossen. Außerdem ging es gemeinsam in den Englische Garten, Der am Ufer der Isar zu den größten Parkanlagen der Welt gehört. Nach der Rückkehr zum Jugendhaus hatten alle noch etwas Zeit um im See zu schwimmen, bevor sich alle über leckere selbstgemachte Pizza herfielen.

Spaß am See

Der Mittwoch begann bei bestem Sommerwetter mit einem Frühstück im Sonnenschein. Nach dem Frühstück wurden die bereits am Vortag für die Tageschallenge gebauten Papierflieger vom Balkon aus getestet. Im Anschluss ging es Gruppenweise zum See, wo wir den warmen Tag im kühlen Wasser verbrachten. Einige versuchten sich mit dem Surfbrett, andere ließen sich von der Sonne braten. Im Bootshaus wurde ein neues Tau angebracht, mit dem man sich ins kühle Nass schwingen kann. Nach dem entspannten Badeaufenthalt, gab es zum Abendessen gefüllte Paprika mit Reis. Gestärkt vom Essen wurden die Gruppen etwas umgestellt und bereiteten je 50 Fragen für die morgige Challenge vor. Erschöpft vom Tag fielen alle in ihre Betten.

Happy Birthday

Das Frühstück am Donnerstagmorgen musste leider nach drinnen verlegt werden, da es unerwartet angefangen hatte zu regnen. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg, die bereits am Vortag vorbereitet Challenge zu bestreiten. Im leichten Regen ging es auf einem kleinen Rundweg durch den Wald in der Nähe unseres Jugendhauses, wo sich das Wetter aber schnell besserte. Die Challenge sollte wie folgt ablaufen, die erste Gruppe verteilte mit Abständen alle 50 Fragenzettel am Wegesrand und wartete ein paar Meter hinter dem Letzten. Gruppe 2 musste die auf dem Weg verteilten Fragenzettel finden und beantworten und zeitgleich ihre 50 Fragenzettel verteilen. Bei Gruppe 1 angekommen startete diese den Rückweg, sie mussten ebenfalls die von Gruppe 2 verteilten Fragenzettel finden und beantworten. Nach der Challenge gab es zur zwischenzeitlichen Stärkung Hotdogs, danach fuhr ein Kleingruppe in die Stadt nach Mittenwald um Besorgungen zu erledigen und die Stadt zu erkunden, während die am Haus gebliebenen sich einen schönen Nachmittag im Haus machten. Nach der Rückkehr wurde in der Küche zum Abendessen Currywurst alla Sven zubereitet. Nach dem Abendessen wurde noch das Programm für den folgenden Tag besprochen.

Bereit zum einfahren

Am Freitag wurde bereits früh gefrühstückt, damit eine Gruppe zeitig aufbrechen konnte. Es ging in das Salzbergwerk Berchtesgaden. Die etwas längere Fahrt hatten einige mit ein paar Minuten Schlaf genutzt. Beim Salzbergwerk angekommen bereiteten sich alle darauf vor, dass es unter Tage kälter wird wie über Tage in der Sonne. Vorbereitet für die Führung ging es dann in den Berg. Bei der Führung gab es immer wieder interessante Passagen, bei denen man auch mal probieren durfte, mal mit dem Finger an der Salzader entlang oder pures Salzwasser aus dem Salzsee. Es war für alle Beteiligten ein spannender und interessanter Aufenthalt. Nach der Führung nutzten einige die Gelegenheit, um im Souvenir Shop ein paar Mitbringsel zu erwerben.

Karwendel

Die daheimgebliebenen brachen nicht viel später auf. Für sie lag das Ziel auf 2.244 Metern über dem Meeresspiegel. Es ging mit der Bergbahn auf den Karwendel. Oben angekommen konnte als erstes die tolle Aussicht auf Mittenwald bestaunt werden. Nach einer kurzen Wanderung konnte von der Spitze sogar der Walchensee entdeckt werden. Nach einer Pause und einem obligatorischen Gruppenfoto am Gipfelkreuz ging es auf dem Rückweg an den letzten Schneeresten vorbei, die wir natürlich für eine kleine Schneeballschlacht genutzt haben. An der Bergstation angekommen hatten wir noch etwas Zeit für eine leckere Brotzeit und den Gang durch den „Schitunnel“ auf die andere Seite des Berges, um die Ruhe der Natur zu genießen.

Stand-up Paddeln

Zurück am Jugendhaus half der kühle Walchensee wieder einmal bei der Entspannung von den anstrengenden Touren. Der Abend fand dann wieder mit der gesamten Gruppe statt und nach einem leckeren Abendessen konnte der Tag gemütlich ausklingen.

Jugendhaus

Der Samstag ging es für alle noch einmal in Richtung Garmisch-Patenkirchen. Auf der Sommerrodelbahn und dem angrenzenden Spielplatz haben wir einen schönen Tag verbracht. Die Rodelbahn hat eine Länge von 850 m und einen Höhenunterschied von 41 m. In dem Megakreisel und den 12 Kurven geht es teilweise sehr rasant zur Sache. Zurück am Jugendhaus war es dann zum Packen und Aufräumen und Putzen.Es war wieder eine schöne Veranstaltung und die Teilnehmer freuen sich schon auf das nächste Jahr. Zum Abschluss der Ferienfreizeit sind wir am Abend alle gemeinsam echt bayrisch Essen gegangen, bevor dann am Sonntag, 24 Juni, wieder die Heimreise auf dem Programm stand.



Autor: S. Oesterbeck, M. Nühlen
Datum: 08.09.2016

 

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