Rheinischer Schützenbund e.V. 1872

DM-Ticker: Spannendes LG-Finale der Frauen

395 Ringe im Vorkampf reichten unserer Jessica Mager gerade noch, um mit ins Finale der besten acht Frauen einziehen zu können. Dieses Ergebnis hatte auch noch die Fürtherin Miriam Markert. Fünf weitere Schützinnen mit diesem Resultat blieben jedoch außen vor.

Mit den beiden genannten 395er-Schützinnen standen dann noch fünf Frauen mit jeweils 396 Ringen, darunter auch Sonja Pfeilschifter, am Schützenstand. Und Beate Gauß führte hier zunächst die Gruppe mit 398 Ringen an. Eine sichere Sache? Nein, nur eins war hier sicher: Spannung pur war angesagt und bei diesen knappen Resultaten ging es mit den Platzierungen rauf und runter.

Einzig und allein Sonja Pfeilschifter, die Vorkampffünfte, schoss sich letztlich - auch aufgrund einiger hoher Zehnerschüsse - mit einem Finalresultat von 104,6 Ringen und einem Gesamtresultat von 500,6 Ringen bis hin auf den Goldmedaillenrang vor. Und während die Vorkampferste, Beate Gauß, auf Rang vier abrutschte, schaffte es Jessica Mager, sich nach und nach bis hin auf den fünften Rang zu verbessern. Mit einem Finalergebnis von 102,5 Ringen und insgesamt 497,5 Ringen fehlten ihr letztendlich nur 0,8 Ringe zum dritten Platz.

Rang zwei sicherte sich dann Constanze Ritzsch, SSGem Verband Hannover/NS mit 498,3 (396/102,9) Ringen und Bronze erhielt Melanie Hertel von der SG Fürth/BY mit 498,3 (396/102,3) Ringen.

Bei den LG-Juniorinnen sieht es wie folgt aus. Den Titel bei den Juniorinnen A sicherte sich Monika Dummer vom Donaugau RegensburgZ/BY mit 502,8 (398/104,8) Ringen. Dieses Ergebnis bedeutet zugleich einen neuen Deutschen Finalrekord. Mit jeweils 391 Ringen können Anna Klumb, Patricia Schwilling, beide SV Soonwald-Mengerschied, sowie Jana Erstfeld, SGes Balken, als beste Vertreter des Landesverbandes auf den Plätzen 14, 15 und 17 genannt werden.

Bei den Juniorinnen B siegte Charleen Bänisch vom SV Vier Tore Neubrandenburg/MV mit 398 Ringen. Mit jeweils 388 Ringen und den Rängen 25 und 26 schnitt hier mit Julia Neuhof, SV Wissen,  und Katharina Kösters, SSGem Kevelaer, unser Nachwuchs am besten ab.

Und der Junioren-Mannschaftstitel ging an die Rot-Weiß Schützen Fürth-Wilhermsdorf/BY mit 1185 Zählern. Als beste rheinische Mannschaft ist hier die SSGem Kevelaer zu nennen. Man sicherte sich mit 1160 Ringen den 14. Rang.

Die weiteren Resultate aus Verbandssicht

In der Freien Pistole der Männer wurde Philipp Grimm neuer Deutscher Meister. Der Bayer aus Traunstein schoss 646,8 (552/94,8) Ringe. Aus Verbandssicht folgt hier Patrick Meyer vom Brühler SC 70 auf Rang 30. Er bekam 537 Ringe notiert. In diesem Mannschaftswettbewerb waren mit dem Brühler SC 70 (10.), den SpSch St. Seb. Pier 2000 (14.) und dem Essener SV 1390 (15.) gleich drei Mannschaften beteiligt. Geschossen wurden 1595, 1568 und 1491 Zähler. Den Titel holte sich der SV Pfeil Vöhringen/BY mit 1625 Ringen.

Bei den Junioren A schnitt Julius vom Wege, ASV Süchteln-Vorst, aus Verbandssicht am erfolgreichsten ab. Er kam mit 514 Ringen auf Platz 11. Es siegte Frederick Grabs vom SV Aurich/WT mit 631 (542/89) Ringen.

Bei den Junioren B schossen sowohl Eric Schmidt (SpSch Ännchen Bad Godersberg) als auch Etienne Gemmer (SSV Netzbach) jeweils 481 Ringe und belegten damit die Ränge 29 und 30. Neuer Deutscher Meister wurde Alexander Kindig von der SG Burgau/BY mit 539 Ringen.

Am Mannschaftswettbewerb war keine rheinische Mannschaft beteiligt. Den Titel holte hier der SV Hanhofen/PF mit 1562 Zählern.

Zur kleinkalibrigen Sportpistole der Frauen. Es siegte Munkhbayar Dorjsuren von der SGi Frankfurt/Oder mit 788,5 (587/201,5) Ringen. Als stärkste Rheinländerin ist hier Astrid Au von den SpSch St. Seb. Pier 2000 zu nennen. Sie schoss 563 Ringe und belegte damit den 13. Platz in der Gesamtwertung. Eine rheinische Mannschaft war nicht im Wettbewerb. Mit 1706 Ringen wurde hier die SGi Frankfurt/Oder neuer nationaler Titelträger.

Mit 772,7 (571/201,7) Ringen ging der Titel bei den Juniorinnen A an Dietrun Laube an die Königlich priv. Feuerschützengesellschaft/BY. Während bei den Juniorinnen A keine rheinischen Teilnehmerinnen zu verzeichnen waren, hielt Constanze Gutzeit bei den Juniorinnen B die Fahne hoch. Die Holzbüttgenerin kam mit 545 Zählern auf einen guten sechsten Rang.

Auch hier war keine rheinische Mannschaft am Start. Den Titel holte sich der SV Kriftel/HS mit 1660 Ringen.

K. Zündorf

 



Datum: 24.08.2013

 

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