Rheinischer Schützenbund e.V. 1872

DM-Ticker: Vier Finalplätze führten zu zwei Medaillen

die ersten 300 Ringen

Das Wetter spielt im Landesleistungszentrum (LLZ) Dortmund keine Rolle, da es sich hier um eine geschlossene Halle handelt. Somit haben alle Schützen die gleichen Bedingungen – trotzdem draußen war herrlichstes Spätherbstwetter. Zum 1.Wettkampftag der Deutschen Meisterschaften (DM) in der Disziplin Luftgewehr – Auflage waren 853 Schützen und Schützinnen der Seniorenklasse B + C eingeladen, von denen letztlich 737 ihre Startmöglichkeit genutzt haben. Die rheinischen Sportschützen zeigten gleich von Beginn an ihr Können und waren in der 2.Lage die Ersten, die die Höchstringzahl von 300 Ringen erzielten. Wie bereits bei der DM in Hannover praktiziert, mussten alle Schützen und Schützinnen, die die Maximalringzahl geschossen haben in das sogenannte „Shoot-Off“ (Stechen). In der Seniorenklasse C (w) gab es 2, in der Seniorenklasse C (m) 11, in der Seniorenklasse B (w) 4 und in der Seniorenklasse A (m) 9 Finalisten.

die Zuschauer vor dem Stechen

In der Seniorenklasse C (m) ging Josef Wilden (SpSch Geyen) mit 30 Innenzehnern aus dem Qualifikationswettkampf auf Platz 1 in das Stechen. Bereits nach den ersten 5 Stechschüssen musste er sich dann leider mit 49,9 Ringen verabschieden. In dieser Klasse war mit Franz Falke (SGr Overberge – Westfälischer Schützenbund) ein Rollstuhlfahrer mit dabei, der den 7.Platz mit 92,7 Ringe belegt. Der Deutsche Meister, Horst Trebert, (SV Falken-Gesäß 1955 – Hessischer Schützenverband) erzielte 147,3 Ringe. Fränzi Hassel (Anholter Sportschützen) belegte in der Seniorenklasse C (w) mit 299 Ringen (neuer Landesrekord) den 3.Platz.

Angelika Bohnen

Bei den weiblichen Senioren der Klasse B ging Angelika Bohnen (Hub. Schützen Schiefbahn 1955) mit 29 Innenzehner ebenfalls auf Platz 1 liegend ins Stechen. Sie musste sich im 7.Stechschuss mit 72,3 Ringen der neuen Deutschen Meisterin Renate Westhoff (SSV Hub. Spexard – Westfälischer Schützenbund) geschlagen geben, die auf 73,2 Ringen kam - somit ein hervorragender 2.Platz

Werner Weynans

Im letzten Stechen des Tages waren mit Rainer Jacobi (BSV Hiesfeld – 29 Innenzehner – Platz 1) und Werner Weynans (Hub. Sportschützen Straberg – 26 Innenzehner – Platz 5) zwei rheinische Schützen am Start. Rainer Jacobi musste nach dem 10.Stechschuß und 102,7 Ringen leider das Stechen verlassen. Werner Weynans dachte sich „am Ende muss man stark sein“ und so holte er sich sicherlich völlig überraschend mit 125,1 Ringen den Titel des Deutschen Meisters. Nicht nur der Schütze, sondern auch der anwesende Landessportleiter (LSpL) fieberte mit.

In der Mannschaftswertung kam es dann noch zu einem Kuriosum, denn die fünf erstplatzierten Mannschaften hatten alle 896 Ringe erzielt, so dass die letzten Zehnerserien der jeweiligen drei Mannschaftsschützen ausschlaggebend waren. Dies führte leider dazu, dass die Mannschaft der Hub. Schützen Schiefbahn mit den Schützen Angelika und Hans Hugo Bohnen und Rita Schmitz den undankbaren 4.Platz belegte. Den Mannschaftspokal durfte die Schützen der Bgl SG 1924 Bergrheinfeld (Bayerischer Sportschützenverband) in Empfang nehmen.

Der Medaillenspiegel: 1 Gold- 1 Silber- und 1 Bronzemedaillen

 


 

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