Rheinischer Schützenbund e.V. 1872

DM-Ticker: KK- und LG-Finale ohne rheinische Beteiligung

Am heutigen dritten Tag der DM „Allgemein“ in München-Hochbrück stehen anlässlich des sogenannten „Olympischen Wochenendes“ insgesamt sieben Finalkämpfe an. So im KK-3x20 Schuss der Frauen und der Juniorinnen A, im Luftgewehr der Herren und der Junioren A, der Schnellfeuerpistole der Männer und in der Flinte Trap für die Frauen und die Juniorinnen. Insgesamt haben sich hierzu insgesamt 49 Starterinnen und Starter aus dem Rheinland qualifiziert.

Zum ersten Wettkampf des heutigen Tages, dem KK-3x20 Schuss der Frauen, hatten sich auch zwei Rheinländerinnen qualifiziert. Hierbei belegte Carina Aman vom BSV Barmingholten mit 570 Ringen den 38. Rang und Madlen Hartwig vom SV Maulsbach wurde mit 563 Ringen auf Platz 57 notiert.

Neue Deutsche Meisterin wurde Barbara Engleder vom Donaugau Regensburg/BY mit 459,4 (Vorkampf 585) Ringen, die damit ihre zweite Goldmedaille (nach LG) einholen konnte. Gefolgt von Isabella Straub von der Kgl. priv. HSG München/BY mit 455,7 (586) Ringen. Bronze sicherte sich Ramona Gößler, die diesen Wettbewerb  für den SV Ebhausen/WT schießt. Sie bekam 445,2 (582) Ringe notiert. Und auch Amelie Kleinmanns schießt diesen Wettbewerb für den vorgenannten Verband und setzte sich letztlich mit 398,2 (581) Ringen auf Platz sieben.

Den Mannschaftstitel sicherte sich dann der Donaugau Regensburg mit 1.746 Ringen.

Bei den Juniorinnen A ging in der Mannschaftswertung die Goldmedaille an den niedersächsischen SV Lochtum. Das Team schoss 1.707 Ringen. Verbandsseitig hatten sich drei Mannschaften qualifiziert. Der SSV Tüschenbroich belegte mit 1.646 Ringen den 19. Rang. Mit 1.643 Ringen folgte ihnen der SV Wissen auf Platz20. und der SV Im Grunde Marenbach schloss mit 1.481 Ringen auf Rang 34.

Den Einzeltitel bei den Juniorinnen A konnte hier die zunächst fünfplatzierte Nina Laura Kreutzer, LGS Bayreuth-Kulmbach/BY mit 455,7 (567) Ringen knapp für sich entscheiden. Wohl dem musste Selina Gschwandtner, Kgl. priv. HSG München, sie mit 454,5 Ringen vorbeiziehen lassen, obwohl sie sich im Vorkampf einen Vorsprung von satten 16 Ringen herausgearbeitet hatte. Aber der hilft ja im Finale bekanntlich nicht weiter. Nach einem vorangegangenen Shoot-off errang Patricia Piepjohn, SV Lochturm, dann mit 439,6 Ringen letztlich die Bronzemedaille.

Als beste der sechs angetretenen rheinischen Teilnehmerinnen gilt hier Julia Neuhoff vom SV Wissen zu benennen. Mit 560 Ringen belegte sie Rang 15. Mit einen Ring weniger und Platz 16 direkt dahinter folgend dann Mareike Veelmann von den KKS Brünen.

Zum Wettbewerb der Juniorinnen B hatten sich verbandsseitig elf Teilnehmerinnen qualifiziert, von denen letztlich neun antraten. Neue Deutsche Meisterin wurde hier Silvia Sonntag von der SGi Steinheim/WT mit 579 Ringen. Mit 567 Ringen und Platz9 schnitt aus RSB-Sicht Josefine Weber von der SSGem Kevelaer am besten ab. Direkt dahinter, mit 566 Ringen und Rang 13 folgte ihr Annemarie Röser von der St. Seb. SBr Gering. Die weiteren Rheinländerinnen folgten dicht auf.

Luftgewehr
Als zweites Finale stand heute Mittag das Programm Luftgewehr Männer an. Zum Vorkampf hatten sich zunächst verbandsseitig zwölf Rheinländer qualifiziert, wobei letztendlich elf antraten. Um ins Finale zu kommen, musste man zuvor allerdings zumindestens 593 Ringe abgeliefert haben, wobei dies hier aber nicht in jedem Fall für alle Betroffenen ausreichend war! Und so hatten drei der acht Finalisten 595 Ringe und drei 594 Ringe vorzuweisen. Dazu dann noch zwei der insgesamt drei Teilnehmer, die mit 593 Ringen ebenfalls noch in die Top acht kamen.

Leider schaffte in diesem Jahr keiner unserer Schützen den Sprung ins Finale. Bester Teilnehmer war einmal mehr Erich Schmul vom SV Soonwald-Mengerschied mit 592 Zählern. In einem dichten Verfolgerfeld wurden dann die weiteren Rheinländer notiert.

Den nationalen Titel sicherte sich an diesem Sonntag dann folgend Markus Dietmayr, SV Frohsinn Binswangen/BY mit 206,8 (595) Ringen.

Bei den Junioren A sah die Mannschaftswertung wie folgt aus: den Titel sicherte sich der westfälische SV Deiringsen mit 1.756 Ringen. Unsere drei beteiligten Teams belegten die Ränge 15 bis 17. Hierbei bekam der St. Hub. SV Aegidienberg  1.714 Ringe notiert, die PSS Inden/Altdorf 1.713 Ringe und die KarlsSGi vor 1198 Aachen 1.709.

Zur Einzelwertung der Junioren hatten sich drei Junioren A und acht Junioren B qualifiziert. Auch bei den Junioren A schaffte keiner der Teilnehmer den Einzug. Neuer Titelträger wurde Jan Brodda  vom SV Deiringsen/WF mit 206,5 (588) Ringen. Aus rheinischer Sicht schloss hierbei Christian Schmal von der KarlsSGi vor 1198 Aachen mit 579 Ringen am besten ab.

Und bei den Junioren B sichert sich Dominik Bergmann von den Rot-Weiß-Schützen Fürth/BY mit 592 Ringen die Goldmedaille. Mit ganz oben auf der Rangliste standen dann Rene Ziegert vom St. Hub. SV Aegidienberg mit 582 Ringen und Platz 12 sowie der ringgleiche Tobias Schmal, KarlsSGi vor 1198 Aachen mit Rang 15. Aber auch David Schumacher von den PSS Inden/Altdorf hatte noch 381 Ringe und kam auf den 17. Platz.

Die kompletten Resultate der Deutschen Meisterschaften 2014 finden Sie nach Abschluss der Wettbewerbe über den Link www.dsb.de/deutsche_meisterschaften/

 

 



Autor: K. Zündorf
Datum: 24.08.2014

 

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