Rheinischer Schützenbund e.V. 1872

Spitzenbegegnung zwischen Olympiasieger + Weltmeisterin

Petra Zublasing.

Der Vereinsbericht: Am dritten Wettkampfwochenende musste das Team des TuS Hilgert zwei schwere Herausforderungen bewältigen. Leichte Gegner gibt es in der Bundesliga ohnehin nicht. Den Akteuren des TuS wurden jedoch  durch die SB Freiheit Osterode und der SG Mengshausen alles abverlangt.

SB Freiheit – TuS Hilgert
An Position 1 traf der amtierende Olympiasieger Alin Moldoveanu auf die frisch gebackene Weltmeisterin Petra Zublasing. Die Begegnung hielt was sie Vorfeld versprochen hatte, beide lieferten sich ein hochklassiges Duell auf Augenhöhe. Letztendlich gab die Nervenstärke von Petra zum Ende der Partie den Ausschlag, mit 396 Ringen zu 395 Ringen ging der erste Einzelpunkt denkbar knapp an Hilgert. An Position 2 fand Julia Palm leider zu keinem Zeitpunkt in ihren Wettkampf, ihre Gegnerin Jolyn Beer lieferte dagegen einen herausragenden Wettkampf. Mit der Tagesbestleistung in Osterode gewann Sie mit 397 Ringen einen ganz sicheren Punkt für die SB Freiheit. An Position 3 fand zwischen Martina Prekel und Erich Schmul ein Duell zweier Urgesteine der Bundesliga statt.

Manuela Felix.

Und die beiden wurden diesem Ruf gerecht, in einem spannenden Wettkampf trennten sich beide mit nur einem Ring Unterschied. Martina konnte mit einem Ergebnis von 393 Ringen zu 392 Ringen von Erich den zweiten Einzelpunkt für Freiheit gewinnen.

Nicht weniger spannend war die Partie zwischen Sebastian Höfs und Manuela Felix. Sebastian schoss schneller als Manuela und ließ sie mit einer Vorgabe von 392 Ringen alleine am Stand zurück. Manuela behielt aber ihre Konzentration und die Nerven. Am Ende wurde auch hier der Punkt mit einem Ring Differenz vergeben. Manuela erzielte 393 Ringe und glich für Hilgert zum 2:2 aus.

Tatjana Poseiner.

Die Entscheidung musste an Position 5 fallen. Tatjana Poseiner schoss schneller als ihre Gegnerin Patricia Piepjohn und legte ihr 391 Ringe vor. Patricia jedoch konnte die noch notwendigen Zehner erzielen und erkämpfte sich mit ebenso 391 Ringen das Stechen.

Der erste Stechschuss wurde von beiden Teams und den Mannschaften mit Spannung erwartet. Tatjana gelang es schnell als Erste ihren Schuss abzugeben, der in der Zehn landete. Patricia kämpfte lange mit ihrem Schuss, ihr gelang es nur eine Neun zu erzielen.

Somit holte Tatjana den entscheidenden Punkt zum 3:2 Gewinn des TuS Hilgert gegen die SB Freiheit Osterode.

Am Ende eine Partie die eigentlich beide Teams als Gewinner verdient hätte. Und so wurde diese Begegnung dann folgerichtig auch im Stechen entschieden.

SG Mengshausen - TuS Hilgert
Obwohl die SG Mengshausen als Tabellenletzter und ohne ihre ausländischen Spitzenschützen antreten musste, wurde der Gegner durch den TuS Hilgert nicht unterschätzt. Zum Beweis hierfür ging auch diese Partie denkbar knapp aus.
Durch den Ausfall aller ausländischen Schützen bei der SG Mengshausen rutschte Tobias Göbel auf die Position 1 und hatte hier die undankbare Aufgabe sich mit der Weltmeisterin Petra Zublasing messen zu müssen.

Petra legte direkt eine souverän geschossene Serie mit 100 Ringen vor, Tobias hatte jedoch zum Start seines Wettkampfes mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Den Vorsprung den Petra bereits zu diesem Zeitpunkt hatte, wird an der Position 1 der Bundesliga selten aufgeholt.

Tobias beendete seinen Wettkampf zwar mit ordentlichen 390 Ringen, gegen das Top-Ergebnis von 398 Ringen von Petra hatte er jedoch zu keinem Zeitpunkt eine Chance.

An Position 2 hatte Julia wie am Vortag wieder mit Schwierigkeiten zu kämpfen und erzielte ein für sie nur mäßiges Ergebnis. Auch ihr Gegner Henri Junghänel – Weltschütze des Jahres – schoss einen für ihn nicht idealen Wettkampf. Jedoch reichten seine 390 Ringe zum Ausgleich für die SG Menghausen.

Erich Schmul.

An Position 3 lieferte Erich Schmul eine Top-Leistung ab, ihm gelang gegen seine Kontrahentin Elena Rohn seinen Vorsprung in jeder Serie auszubauen. Mit dem Ergebnis von 396 Ringen von Erich unterlag  Elena mit 389 Ringen an diesem Tag deutlich.

Tatjana Poseiner an Position 5 konnte wegen unglücklicher Umstände nicht ihre Normalleistung abrufen. Ihre Kontrahentin Jaqueline Orth konnte nach einem zunächst spannenden Wettkampf dann doch am Ende mit 392 Ringen zu 388 Ringen einen ungefährdeten Punkt für Mengshausen gewinnen.

Die Entscheidung fiel an diesem Tag zwischen Michelle Horst und Manuela Felix. Michelle schoss einen gleichmäßigen, aber auch sehr schnellen Wettkampf. Sie erzielte insgesamt 390 Ringe, zu diesem Zeitpunkt hatte Manuela jedoch noch 13 Schüsse zu absolvieren.

Wie am Vortag kämpfte sich Manuela mit großer Konzentration von Schuss zu Schuss. Am Ende mussten die letzten drei Treffer in der Zehn landen, um den letzten und entscheidenden Punkt noch direkt nach Hilgert zu holen. Unter großem Jubel der Mannschaft und der mitgereisten Fans gelang Manuela diese Leistung, denkbar knapp mit 391 Ringen zu 390 Ringen wurde diese Partie gewonnen.

Mit dem Restprogramm gegen den Post SV Düsseldorf und der SSG Kevelaer steht der TuS Hilgert vor der Aufgabe, am letzten Wettkampfwochenende in ausschließlich „rheinischen“ Duellen die Teilnahme am Bundesligafinale zu erreichen.  

H. Klein

 

 



Datum: 17.12.2014

 

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