Rheinischer Schützenbund e.V. 1872

Und Rheinhilde muss doch mit

Eine unglaubliche Geschichte – Teil 3 (unglaublich aber wahr)

Am 2. Augustwochenende hieß es „Auf zum 9. Ladies Cup nach Kellinghusen“. Unsere Mannschaft sowie Trainer und Betreuer trafen sich an der Geschäftsstelle in Leichlingen, um gemeinsam die Fahrt anzutreten.

In diesem Jahr war auch Rheinhilde, unser Maskottchen, wieder mit von der Partie, um unseren Schützinnen die Daumen zu drücken. Leider haben wir Rheinhilde im letzten Jahr zu Hause gelassen, was letztlich nicht gut war, denn der RSB landete auf Platz drei der Gesamtwertung. Gut – aber nicht der erhoffte Sieg.

In diesem Jahr sollte es besser werden.
Bereits das Kennzeichen unseres Busses – WES-RH (für Rheinland) wies darauf hin, dass die RSB-Schützinnen den leider letztmalig stattfindenden Ladies Cup für sich entscheiden wollten. Na, dann nur zu, meine Damen.

Am Samstag war es dann so weit. Zuerst hieß es für die Bogenschützinnen Platzbesichtigung - und das bei strömendem Dauerregen, der die Bogenschützinnen den ganzen Wettkampftag begleiten sollte.

Aber das hielt die Schützinnen von einer guten Leistung nicht ab. Leider wurde aufgrund des schlechten Wetters und Personalmangels auf ein Finale verzichtet, was unsere Damen sehr bedauerten. Aber nichts desto trotz belegte die Mannschaft mit Petra Nüssgens-Patz und Meike Räder Platz 4.

In der Einzelwertung schaffte dann Lea Spieker eine kleine Sensation. Mit knapp 30 Ringen verbesserte sie ihre persönliche Bestleistung auf 597 Ringe und sicherte damit Platz 3 bei einem mit hervorragenden Schützinnen belegten Feld. Petra Nüssgens-Patz erreichte Platz 6.

In der Disziplin Luftpistole gelang unserer Mannschaft (Astrid Au und Nadine Reichelt) Platz 4. In der Einzelwertung bedeutete das für Astrid Au Platz 4 und Platz 5 für Petra Schmerling.

Für die Pistolenschützinnen stand nun die Disziplin Sportpistole auf dem Programm. Hier sah es für den RSB sehr gut aus. Unsere Mannschaft mit Petra Schmerling und Susanne Mathes beherrschten das Starterfeld, so dass am Ende Platz 1 zu Buche stand. Petra Schmerling sicherte sich in der Einzelwertung mit 567 Ringen den 2. Platz, nur 1 Ring hinter der Siegerin.

Und nun zu den Gewehrschützinnen, die uns in den Disziplinen KK 3 x 20 und Luftgewehr vertraten und einmal mehr eine Meisterleistung vollbrachten. Beim KK-Schießen sicherten sich Annemarie Röser und Jana Erstfeld Platz 2 in der Mannschaftswertung hinten den erfolgsgewohnten Bayern, die mit der mehrmaligen Olympiateilnehmerin Sonja Pfeilschifter an den Start gingen. Annemarie Röser wurde in der Einzelwertung mit 576 Ringen Dritte.

Dann die Disziplin Luftgewehr. Hier lernten unsere beiden Schützinnen ihren Mitstreitern das Fürchten. Das Luftgewehrschießen ging in der Mannschaftswertung mit 592 Ringen auf unser Konto  und somit Platz 1 für den RSB vor Bayern. Sonja Pfeilschifter legte 398 Ringe vor. Doch Jana Erstfeld ließ sich dadurch nicht beeindrucken und konterte mit 397 Ringen, was dann Platz 2 in der Einzelwertung bedeutete. Annemarie Röser setzte mit 395 Ringen nicht weniger erfolgreich auf Platz 3.

In der Pokalwertung sah das folgendermaßen aus:
Bogen                         4. Platz            =          14 Punkte
Luftpistole                  4. Platz            =          14 Punkte

Sportpistole                1. Platz            =          20 Punkte
KK 3 x 20                  2. Platz            =          18 Punkte
Luftgewehr                 1. Platz            =          20 Punkte

Da nur die besten 3 Punktwertungen zählen, hieß das für den RSB hervorragende 58 Punkte (es gelang noch keinem Landesverband 60 Punkte zu erzielen) und zugleich Ladies Cup Gewinner 2017. Die Rheinländerinnen konnten den Ladies Cup dreimal gewinnen, somit geht dieser in Besitz des RSB über.

Herzlichen Glückwunsch Mädels zum Gesamt-Ladies-Cup-Pokal-Sieg! Insgesamt gesehen war der Ladies Cup eine sehr gut organisierte  Veranstaltung mit einem herausragend belegten Starterfeld. Alle Schützinnen sind enttäuscht, dass der Ladies Cup letztmalig stattfand und alle hoffen, dass man sich seitens des DSB noch einmal darüber Gedanken macht, diesen Wettkampf doch weiter durchzuführen.

Brigitte Brachmann
Landesdamenleiterin

 

   


Dokumente zum Thema:

Datum: 17.08.2017

 

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