Rheinischer Schützenbund e.V. 1872

Aufstiegswettkämpfe zu den Rheinlandligen 2018

Die Sportler beim Gewehrdurchgang.

Teilweise überraschende Ergebnisse registrierte Ligaleiter Kai Bolten bei den diesjährigen Aufstiegswettkämpfen zu den Druckluft-Rheinlandligen.

Am vergangenen Wochenende wurden wurden auf den Standanlagen in Inden/Altdorf (LG und LGa) und Pier (LP) die diesjährigen Aufstiegswettkämpfe zu den Rheinlandligen in diesen Disziplinen ausgetragen.

Bei der Luftpistole nahmen aufgrund eines kurzfristigen Ausfalls einer Mannschaft, die Grippegeplagt war, nur 6 Mannschaften teil. Da Essen SV 1390 seine Mannschaft für die kommende Saison abgemeldet hat, konnten 3 Mannschaften in die Rheinlandliga aufsteigen. Insgesamt waren bei der Luftpistole erhebliche Ergebnisbandbreiten zu registrieren. Am wenigsten damit zu kämpfen hatte der Überraschungssieger, die Moerser Sportschützen, die in beiden Durchgängen das beste Mannschaftsergebnis schossen und letztlich mit 3.642 Ringen auch souverän den 1. Platz belegten und im nächsten Jahr genauso in der RhL starten dürfen wie der 2.-platzierten KKSV Daaden. Lagen diese nach dem 1. Durchgang noch auf dem vorletzten Platz und konnten sich dann durch das 2.-beste Mannschaftsergebnis des 2. Durchgangs noch auf den 2. Platz nach vorne schieben. Ihr Gesamtergebnis betrug 3.606 Ringe. Knapp dahinter kämpften die 2. Mannschaft der heimischen SpSch aus Pier und die SpSch Holzbüttgen um den 3. Aufstiegsplatz, den sich am Ende Pier kanpp mit 3.598 zu 3.593 Ringen im Gesamtergebnis sichern konnte. Die im Vorfeld etwas höher gehandelten SV Gut Schuss Brüggen als letztjähriger Rheinlandligist und der SSV Netzbach als ehemaliger Rheinlandligist belegten dann mit etwas Abstand und 3.556 Ringen bzw. 3.539 Ringen die Plätze 5 und 6.

Im Luftgewehrbereich waren durch den Aufstieg von Kevelaer II in die 2. Bundesliga für die kommende Saison ebenfalls 3 Startplätze in der Rheinlandliga zu vergeben. Hier kristallisierten sich schon im ersten Durchgang 2. Gruppen heraus. Im vorderen Bereich zeigte der Wissener SV mit seiner 2. Mannschaft, dass diese sich nicht hinter der ihrer Bundesligamannschaft verstecken muss. Mit 1.945 Ringen der 5 Schützinnen und Schützen setzten sie direkt eine deutliche Duftmarke, mit der zunächst nur der Post SV Düsseldorf als letztjähriger 7. der RhL mithalten konnte. Diese erzielten 1.935 Ringe. Der 3., die 3. Mannschaft der SSGem Kevelaer, musste den Kontakt zunächst ein wenig abreißen lassen, konnte aber mit 1.917 Ringen immer noch ausreichend Abstand zum 4. des 1. Durchgangs, den SpSch Niersland mit 1.903 Ringen aufrecht erhalten. Aber auch die nachfolgenden Mannschaften aus Gering (1.901), Brenig (1.895) und Gastgeber Inden mit der 2. Mannschaft (ebenfalls 1.895) konnten da durchaus mithalten. Auch im 2. Durchgang konnte Wissen II mit 3 Ergebnissen über 390 aufwarten und seinen Vorsprung halten und erzielte letztlich mit 3.878 Ringen ein hervorragendes Mannschaftsergebnis. Kevelaer III zeigte im 2. Durchgang, warum sie selbst als 3. Mannschaft berechtigterweise an diesem Aufstiegswettkampf teilnahmen und erzielte mit 1.942 Ringen ebenfalls ein Superergebnis und hatte so als Gesamtergebnis 3.859 Ringe zu Buche stehen, was für Platz 2. reichte. Post SV Düsseldorf fiel im 2. Durchgang ein wenig ab, aber die 1.906 Ringe und somit das Gesamtergebnis von 3.841 Ringe reichten immer noch souverän für den 3. Aufstiegsplatz vor den nachfolgenden Mannschaften aus Gering (3.808 Ringe), Brenig (3.801), Inden/Altdorf II (3.796) und Niersland (3.793). Bester Akteur war der erst 16-jährige Wissener Benedikt Mockenhaupt, der mit jeweils 394 Ringen in beiden Durchgängen das höchste Ergebnis erzielte.

Die beiden Aufstiegsmannschaften (Höhscheid (links) und Düsseldorf-Bilk.

In der Disziplin LG aufgelegt wurde, wie ja auch die beiden anderen Disziplinen, der Aufstiegswettkampf im Meisterschaftsmodus geschossen, was eben auch bedeutete, dass die Zehntelwertung zur Anwendung kam. Hier waren lediglich 2 Aufstiegsplätze für die Rheinlandliga zu vergeben. Traditionell geht es im Aufgelegtbereich natürlich meistens noch enger zu als im Freihandbereich, jedoch waren durch die Zehntelwertung dann doch etwas größere Abstände zu beobachten als in der Vergangenheit bei voller Ringwertung. Am Ende setzte sich mit den St. Seb. Schützen Düsseldorf-Bilk mit einem Gesamtergebnis von 3.138,7 Ringen einer der mitfavorisierten Anwärter durch. Auf Platz 2 folgte aber dann, für viele überraschend, der zweitplatzierte der LOL-Nord, der Höhscheider SV, der mit einer homogenen Mannschaft insgesamt 3.128,8 Ringe erzielte und somit in der kommenden Saison ebenfalls in der RhL antreten darf. Er ließ damit die Karlsschützen aus Aachen als 3. ebenso hinter sich wie den letztjährigen Rheinlandligisten SSV Bad Breisig als 4. und den SV Elkhausen-Katzwinkel aus dem Süden als 5. . Die Abstände dieser Vereine waren mit 3.123,5 , 3.120,2 und 3.118,3 Ringen sehr gering. Nur der Brühler SC 70, erst letztes Jahr in die LOL-Mitte aufgestiegen, musste als 6. mit 3.103,3 Ringen letztlich ein wenig abreißen lassen. Aber trotzdem war natürlich alleine die Qualifikation für diesen Aufstiegswettkampf schon ein tolles Ergebnis für die Saison.

Die Ergebnisse der Aufstiegswettkämpfe im Einzelnen sind hier nachzulesen.



Autor: Kai Bolten
Datum: 12.03.2018

 

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