Rheinischer Schützenbund e.V. 1872

Informationsveranstaltung zu aktuellen Themen im RSB

Am vergangenen Samstag fand eine erste Informationsveranstaltung für den Gesamtvorstand zu aktuellen Themen innerhalb des Rheinischen Schützenbundes in den Räumlichkeiten des Landesverbandes statt.

Hier informierten die Mitglieder des Präsidiums nicht nur über aktuelle Themen innerhalb des Verbandes sondern standen auch für die verschiedensten Nachfragen aus den Reihen des Gesamtvorstandes zur Verfügung.

Nach der Begrüßung und einer kurzen Einleitung u. a. mit Hinweisen durch Vizepräsident Achim Veelmann, wie sich der Landesverband aufzustellen habe, um 2020 auch zu bestehen, ehrte das Präsidium zunächst einmal die neue Geschäftsführerin Corinna Merckel zu ihrem 10-jährigen Dienstjubiläum im Jahre 2013 mit einer Urkunde. Die Blumen dazu, so der Vize, seien bereits vorab überreicht worden.

Achim Veelmann gab dann einen Überblick über die Geschehnisse im vergangenen letzten Vierteljahr einschließlich des Rücktritts von Rainer Limberger. Bezüglich der Anzeige gegen Unbekannt wegen des in Umlauf gebrachten Videos habe die Schatzmeisterin zwischenzeitlich einen Anhörungsbogen erhalten. Der Vizepräsident informierte dann auch über die Rücktritte des Marketing-Geschäftsführers Peter Hoffmann und des stellvertretenden Landesjugendleiters Horst Voetee. Peter Hoffmann habe man in einer an diesem Vormittag vorangegangenen Gesellschafterversammlung der Marketing GmbH von seinen Aufgaben entbunden und Dirk Rothe eingesetzt.

Der Landesjugendleiter gab folgend verschiedene Hinweise zum Rücktritt von Horst Voetee, der sich Gedanken über seinen weiteren Werdegang gemacht habe. Weitere Informationen gab er zur anstehenden Jugendausschusssitzung, zur Kandidatur von Christian Junker als stellvertretender Landesjugendleiter und dass die Landestrainer zukünftig das Jugendtraining übernehmen werden. Hingewiesen wurde auch auf das abgelehnte Jugendprojekt. Veelmann machte darauf aufmerksam, dass mit diesen Geldern Büromaterial angeschafft werden sollte. Präsidiumsseitig sei man aber der Auffassung, dass der Betrag für die Durchführung von Seminaren im Jugendbereich Verwendung finden solle. Daher werde man das Büromaterial nun noch vor den Landesmeisterschaften vom Verband allgemein anschaffen, die dann auch für die anderen Bereiche mit genutzt werden könnten.

Vorstellung des neuen Geschäftsstellenkonzeptes
Nach einer allgemeinen Aussprache über die Abläufe und Geschehnisse in der vergangenen Zeit, dem Hinweis von Achim Veelmann, dass er sich auf der kommenden GV-Sitzung einer Wahl zur Ernennung als geschäftsführender Vizepräsident stellen werde, kam man dann zur Vorstellung des neuen Geschäftsstellenkonzeptes durch die Geschäftsführerin. Die dazu feststellte, dass sie die Aufgabenbereiche in der Geschäftsstelle neu organisiert und dies auch bereits umgesetzt habe. Nach dem Wegfall von zwei Mitarbeitern, und keinen Neueinstellungen, habe man dies mit dem verbleibenden Mitarbeiterstamm lösen müssen. Sie verwies auch auf die vergangenen zwei Jahre, die sie als turbulent bezeichnete. Daher sei es wichtig gewesen die bestehenden Irritationen mit klaren Strukturen zu unterbinden. Auch hätten Entlassungen in den letzten Jahren zu Irritationen bei den Mitarbeitern geführt, dazu habe es umfangreiche Mehrarbeit und die bekannten Umstände auf der ehrenamtlichen Seite gegeben.

Merckel stellt dann die umstrukturierten einzelnen Sachgebiete mit entsprechenden Erläuterungen detailliert mittels Beamer vor. Diese Informationen werden auch noch in den RSB-Medien veröffentlicht. In der Aussprache angesprochen wurde auch der Wunsch auf eine eindeutige Vertretungsregelung wie aber auch der Hinweis, dass die ehrenamtliche Arbeit nicht auf die Geschäftsstelle abgeleitet werden kann.

Gebietsvorstand Gebiet Süd
Ein weiterer Punkt war das Gebiet Süd und der Gebietsvorstand, der zurzeit mächtig dezimiert nur noch aus Vizepräsident, Geschäftführer und Sportleiter bestehe. Hier sollen möglichst bald in einer Sitzung weitere Mitstreiter gefunden werden. Unter anderem gab es folgend weitere Hinweise. So durch Bernd Fronnert zum LLZ Bad Kreuznach. Da das Land RLP in den Jahren viel Geld investiert habe, die Schützen jetzt auch nicht unglaubwürdig werden sollten, müsste dort nun ein neuer Träger gefunden werden. Diesbezüglich solle auch ein entsprechendes Gutachten über das LLZ erstellt und eine Bereitschaft aller drei Fachbereiche erreicht werden. Eine endgültige Lösung könne man aber noch nicht vorweisen.

Diesbezüglich stellte Achim Veelmann fest, wie in NRW auch in den Bezirken 11 bis 14 3 entsprechende Stützpunkte für die E- und D-Kader einzurichten, um dort direkte Bezirksmaßnahmen vor Ort durchführen zu können.

Zusammenarbeit zwischen dem RSB und dem WSB
Hiermit kam man dann zu einem weiteren Informationspunkt dieses Tages. Für ein zweites Gespräch zwischen den beiden Landesverbänden wurde um entsprechende Themenvorschläge gebeten. Hier wurden u. a. gemeinsame kooperative Vereinbarungen angeregt. Und zwar ohne Fusionsabsichten, denn man habe unsere Leute in Nord, Mitte und Süd zu betreuen. Dies sei insbesondere im Lehrwesen mit gemeinsamen Lehrgängen machbar sowie auch Kooperationen im Spitzen- und Breitensport. Also ein besseres Miteinader, das beiden Seiten nutze. Auch der Breitensport wurde hier angesprochen. Angemerkt wurde aber auch, dass sich der Verband neu organisieren und nicht über Fusionen sprechen müsse.

Achim Veelmann informierte dann über die Fachschaft Sportschießen NRW. Hier seien die Verbände Ansprechpartner sowohl für den LSB als auch für das Innenministerium NRW. Zuschüsse erhielt ausschließlich die Fachschaft. Daher strebe man in Sachen Leistungssport noch eine intensivere Zusammenarbeit an. Hinweise gab er auch zum Antrag an den LSB bezüglich der Gewehrspitzensportler für die kommende WM bzw. Teilnahme an den Weltcups. Ferner arbeite man auch eng mit dem WSB bezüglich des Flintenbereichs bis runter in die Landeskader zusammen. 

Anregungen der früheren Initiativkommission
Als vorletzter Informationspunkt kam man dann zu den Anregungen der früheren Initiativkommission. Hierbei bezog sich der Vizepräsident auch auf den seinerzeitigen Abschlussberícht der IK in 2010. Hier sei zwischenzeitlich vieles umgesetzt worden. So die Schaffung eines Finanzausschusses zum Controlling oder auch ein mehr an Transparenz wie bei den Etatansätzen oder der Buchführung. Bezüglich des Sponsorings solle man über die Schaffung eines Fördervereins nachdenken und RSB-Leitbilder erstellen. Man müsse den RSB sowohl als Traditions- als auch als Sportverband sachlich mehr nach vorne stellen. Bezüglich der Anregungen zur Verwaltung greife nun das neue Geschäftsstellenkonzept. Bei den Mitgliedern ginge es um die Qualität der Angebote und den Erwartungen der Mitglieder und wie der Verband dem Gerecht werde. Hinterfragt wurde hier auch, was dem Verband eine gute Qualität wert sei – aber auch umgekehrt.

Delegiertenversammlung 2014
Als letzter Punkt wurde dann der anstehende Delegiertentag in der Stadthalle in Mönchengladbach-Rheydt kurz vorgestellt. Hier bestehe Platz für 500 Delegierte sowie zusätzliche 170 Plätze auf einer Balustrade. Dort wird alles vorbereitet und auch die Verpflegung wird durch die Stadthalle durchgeführt. Hier sollen Gespräche geführt werden, um dort auch unseren Sponsor mit einbringen zu können.

Bezüglich des Sponsorings der Fa. Hövelmann mit ihren Produkten Sinalco und Rheinfelsquelle habe man kürzlich Gespräche geführt und die Zusage für weitere zwei Jahre erhalten.

Bezüglich der Präsidenten- (Präsidentinnen-) Wahl wurde nach entsprechenden Kandidaten aus den Reihen der Untergliederungen gefragt. Auf die Gegenfrage, ob es dann Kandidaten aus den Reihen des Präsidiums gebe, wurde dies verneint.

Von Seiten des Gesamtvorstandes wurden dann mehrere Namen genannt. Diese Personen will man nun befragen.

 

 



Autor: K. Zündorf
Datum: 20.01.2014

 

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