Rheinischer Schützenbund e.V. 1872

Prävention im Sport: Das neue Kinder- u. Jugendschutzgesetz

Seit Januar 2012 besteht im Kinder- und Jugendschutzgesetz die gesetzliche Grundlage, dass Jugendämter mit den Trägern der freien Kinder- und Jugendhilfe Vereinbarungen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Kindeswohlgefährdung und sexualisierter Gewalt treffen müssen. Von dem Abschluss dieser Vereinbarung ist auch die Vergabe öffentlicher Gelder an den RSB abhängig.

Nach § 72 a SGB VIII wird hierfür eine Vereinbarung mit dem Landesjugendamt und dem RSB getroffen und umgesetzt. Bestandteil dieser Vereinbarung sind das erweiterte Führungszeugnis und die Entwicklung eines Präventionskonzeptes.

In der Präsidiumssitzung am 02. Dezember 2014 hat das Präsidium daher beschlossen, sich dem Thema „Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt im Sport“ anzunehmen. Zum Schutz von Kindern und Jugendlichen in unserem Verband wird dieses Thema als fest verankerte Aufgabe aufgenommen. Als erster Schritt wurde die Vereinbarung mit dem Landes-jugendamt unterzeichnet.

Des Weiteren hat das Präsidium Volker Blastik und Sabine Ley als verantwortliche Personen („Kümmerer“) für die Umsetzung der geschlossenen Vereinbarung und die Erarbeitung des Präventionskonzeptes benannt. Ebenso wird sich der RSB der Initiative „Schweigen schützt die Falschen! Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt im Sport“ des LSB NRW anschließen.

Die vom Präsidium benannten „Kümmerer“ werden durch den LSB NRW für die nun anstehenden Aufgaben qualifiziert. In den kommenden Präsidiumssitzungen wird kontinuierlich über die Fortschritte bei der Erstellung eines Präventionskonzeptes berichtet.



Autor: Sabine Ley
Datum: 11.12.2014

 

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