Rheinischer Schützenbund e.V. 1872

Die Frühjahrssitzung des RSB-Gesamtvorstandes

Am gestrigen Sonntag, 29. März 2015, traf sich der RSB-Gesamtvorstand zu seiner alljährlichen Frühjahrssitzung in den Schulungsräumen der RSB-Geschäftsstelle in Leichlingen. Die Sitzungsleitung hatte an diesem Tag Vize Achim Veelmann übernommen. Nachdem die Anwesenden alle begrüßt und die Sitzungsregularien abgehandelt worden waren, wurde zügig damit begonnen, die doch recht umfangreiche Tagesordnung abzuarbeiten.

Zuvor galt aber sein besonderer Gruß den neuen Gesamtvorstandsmitgliedern  Heinz Dietmar Engel (BV 09) und Manfred Luckas (BV 14) sowie dem DSB-Vizepräsidenten Recht, Jürgen Kohlheim. Unter großem Beifall wurde dann aber folgend zunächst dem langjährigen Protokollführer des Verbandes, Dr. Udo Füssel, das DSB-Ehrenkreuz in Silber verliehen.

Im Anschluss hieran stellte dann die Steuerberaterin, Frau Christine Bangert-Stosiek von der Steuerberatungsgesellschaft Bangert und College, den Gesamtvorstandsmitgliedern die Jahresabschlüsse 2014 - sowohl der Marketing als auch des Verbandes - vor. Nach dem Bericht der Kassenprüfer, gehalten von Bernd Schäper, dann sowohl Vorstellung als auch Genehmigung des Nachtragshaushaltes 2015 und des Haushaltes 2016. Vorgestellt und erläutert durch die Geschäftsführerin Corinna Rosenbaum und Frau Bangert-Stosiek.

Es folgten dann die Berichte der einzelnen Präsidiumsmitglieder (siehe hierzu auch die Sonderausgabe des RSB-Journals zum 64. Rheinischen Schützentag 2015). Zum Teil wurden diese schriftlichen Berichte auch mündlich ergänzt.

Neben verschiedenen Nachfragen aus den Reihen des Gesamtvorstandes hatte dann DSB-Vize Kohlheim Gelegenheit, verschiedene Punkte anzusprechen bzw. aktuelle Themen zu verdeutlichen. So z. B. zu den Landesverbänden mit übergreifenden Verbandsgrenzen in andere Bundesländer hinein. Dies betreffe einige Verbände im DSB. Daher mache sich der Bundesverband Gedanken wie und in welcher Form neue Strukturen eventuell aussehen könnten. Hier ginge es u. a. auch um die finanzielle Unterstützung der betroffenen Landesverbände. Dies sei aber kein Prozess von heute auf morgen, so Kohlheim, sondern eine Idee, die noch mit Leben erfüllt werden müsse. Es folgten dann Informationen zu den Schießstandsachverständigen mit Hinweisen zur Neuregelung des § 12 zum 1.1.2015. So wäre es nun ureigene Angelegenheit der Behörden, die betreffenden Schießstände alle vier bzw. sechs Jahre zu überprüfen. Es seien nicht die Vereine, die sich nun einen vereidigten Schießstandsachverständigen zu suchen hätten.

Hierzu konnte Präsident Palm ergänzen, dass der Verband zurzeit bemüht sei einen Termin beim NRW-Innenministerium zu erhalten, um gerade hierüber zu sprechen. Es sei signalisiert worden, dass nicht zum Nachteil der Vereine agiert werde.
Bezüglich des hier kursierenden Ideenpapiers eines DSB-Präsidiumsmitglieds stellte er fest, dass es nicht seine Intention sei, den Verband aufzuteilen.

Jürgen Kohlheim warb abschließend für die gewünschte Beitragserhöhung des Bundesverbandes in Höhe von einem Euro/Jahr und Mitglied, nun ab 2017, und zählte die verschiedensten Gründe hierzu auf. Entgegnend nannte Willi Palm hierzu allerdings die bestehenden Probleme unseres Landesverbandes, so z. B. durch die Austritte einiger großer Vereine.

Bei den weiteren Tagesordnungspunkten ging es dann um die Bekanntgabe des aktuellen Sachstandes RSB 2020, vorgetragen durch die Geschäftsführerin sowie der Hinweis zur aktuellen Mitgliederbefragung 2015 (siehe https://de.surveymonkey.com/r/RSB2015 ).

Folgend konnten dann sowohl Werner Seifert (Bezirk 10) als auch Prof. Dr. Willy Werner (Bezirk 12) über die beiden Schützentage 2015 und 2016 informieren.

Hier stellte Werner Seifert fest, dass die Planung für den 17. bis 19. April 2015 in Bad Honnef stehe. Allerdings gebe es noch einige Eintrittskarten, die zum Verkauf bereitlägen. Auch machte Seifert darauf aufmerksam, dass das Schießen um den Bergischen Schmied auf dem Schießstand des St. Hub. SV Aegidienberg, in der Hubertusstraße 9 in Bad Honnef-Himberg (und nicht in der Himbergstraße) stattfinden werde. Weitere Informationen zum Schützentag findet man im Übrigen hierzu unter www.schuetzentag2015.de .

Eine besondere Ehrung für Dr. Udo Füssel.

Willy Werner hatte für den kommenden kleinen Schützentag 2016 in Trier eine Präsentation vorbereitet. Letztlich mit dem Fazit, dass ein kleiner Schützentag nicht viel kostengünstiger sei als ein großer. Hier sprach er insbesondere den Anreiseweg der Teilnehmer an. Der Gesamtvorstand unterstützte aber den Bezirksvorsitzenden mit einem einstimmigen Votum für Trier.

Weitere Diskussionspunkte waren dann die Aufnahme/Austritte von RSB-Vereinen und die Handhabung des alljährlich zu erhebenden Sockelbeitrags. Vorgetragen wurden die Punkte durch die Geschäftsführerin.

Frau Bangert-Stosiek erläuterte das Zahlenwerk.

Danach die Behandlung vorliegender Anträge mit Diskussion und Aussprache. So der Antrag des Lehrausschusses über Veränderungen des Ausbildungskonzeptes (einstimmig); der RSB-Ligaordnung und der Rheinland-/ Landesoberligaordnung (einstimmig) sowie der LVM-Ausschreibung 2016 (einstimmig). Zur Durchführung der LVM mit bereits klassifizierten bzw. den noch nicht klassifizierten Schützen mit körperlicher Behinderung nach Teil 10 der SpO wurde beschlossen, dass alle bereits Klassifizierten mit den dort genehmigten Hilfsmitteln und alle anderen mit den bisher genehmigten Erleichterungen schießen – längstens bis 2017 (einstimmig). Auch wurde dem Antrag des Landessportleiters auf Wegfall des Stammvereins/Antrag auf Startberechtigung zugestimmt. Hierzu wird auf die vorstehende News vom heutigen Tag verwiesen.

Abschließend konnte der Präsident dann allen Beteiligten eine gute Heimfahrt wünschen. Nicht ohne Dank an alle für ihr Engagement.

 



Autor: K. Zündorf
Datum: 30.03.2015

 

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