Rheinischer Schützenbund e.V. 1872

Uwe Pakendorf ist neuer Geschäftsführer beim RSB

Präsident Willi Palm überreicht dem neuen RSB-Geschäftsführer Uwe Pakendorf die Schlüssel der Geschäftsstelle.

Seit dem 1. Juli 2016 hat der Rheinische Schützenbund einen neuen Geschäftsführer. Uwe Pakendorf folgt auf die bisherige Geschäftsführerin Corinna Rosenbaum, die aus familiären Gründen ihre Funktion nicht mehr ausfüllen konnte. Herr Pakendorf ist 37 Jahre alt, stammt aus Rösrath, ist verheiratet und übernimmt innerhalb der Geschäftsführungsfunktion die Aufgabenbereiche der allgemeinen Verwaltung, Personal, Finanzen, Öffentlichkeitsarbeit und Gremienarbeit. 

Grund genug für den Rheinischen Schützenbund bei Herrn Pakendorf genauer nachzufragen:

 

Wie sah Ihr bisheriger Werdegang aus?
Nach dem Abitur bin ich neben dem Studium der Rechtswissenschaften direkt mit einer eigenen Firma gestartet. Wir entwickeln, produzieren und vertreiben Folienverarbeitungsmaschinen und das bis heute – nur dass ich mich in den letzten Jahren aus der Geschäftsführung weitestgehend zurückgezogen habe. Grund war, dass mich verschiedene politische Aufgaben in den Bann gezogen haben. So war ich zuletzt Fraktionsgeschäftsführer im Kreistag des Rheinisch-Bergischen Kreises und Büroleiter des Landtagsabgeordneten Rainer Deppe.

Wie haben Sie zum Rheinischen Schützenbund gefunden?
Das war der ganz klassische Weg. Ein Freund hat mich auf die Stellenausschreibung aufmerksam gemacht. Als ich die Ausschreibung erstmalig durchgelesen hatte, war für mich klar: „Das passt! Du bewirbst Dich und schaust, ob Du das Interesse an Deiner Person wecken kannst.“ Umso begeisterter war ich, dass sich das Präsidium nach der Vorstellungsrunde für mich ausgesprochen hat.

Wie sehen Ihre kurz- und langfristigen Ziele für den Verband aus?
Zuerst einmal möchte ich schnellstmöglich in die Fußstapfen meiner Vorgängerin Corinna Rosenbaum hineinwachsen. Meinen Schwerpunkt möchte ich aber klar darauf legen, dass die Geschäftsstelle weiterhin als ein Partner und Dienstleister für alle Vereine im Rheinischen Schützenbund angesehen wird. Es gilt, den Vereinen und den Sportschützen an der Basis ein attraktives Angebot zu bieten, um die Arbeit vor Ort bestmöglich unterstützen zu können. Das Schützenwesen hat es wie das Vereinswesen insgesamt nicht leicht, neue junge Mitglieder zu gewinnen. Wenn die Vereine gute Grundlagen vorfinden und der Rheinische Schützenbund einen Beitrag dazu leisten kann, dass der Schießsport ein gutes Image hat, wird es einfacher sein, neue Mitglieder zu werben. Dazu gehören natürlich auch sportliche Erfolge und ein Bewusstsein, wie groß die Bedeutung der langen Tradition des Schützenwesens ist.

Wie sind die ersten Eindrücke Ihrer Arbeit?
Ich habe ein tolles Team in der Geschäftsstelle vorgefunden und fühle mich richtig wohl. Die Bandbreite der Tätigkeit und die vielfältigen, spannenden Herausforderungen in dem breiten Aufgabenfeld des Rheinischen Schützenbundes zwischen Sport und Tradition begeistern mich bereits jetzt unglaublich.

Was machen Sie, wenn Sie nicht beruflich beschäftigt sind?
Ich werde weiterhin versuchen, mein ehrenamtliches Mandat als Kreistagsabgeordneter für die Menschen im Rheinisch-Bergischen Kreis auszuüben – auch wenn ich jetzt zeitlich sicherlich eingeschränkter sein werde. Meinen Wählern fühle ich mich aber weiterhin verpflichtet.

Daneben habe ich bisher immer noch versucht, ausreichend Zeit für meine beiden Hobbies Badminton und Bergsteigen aufzubringen.

 



Datum: 07.07.2016

 

Quicklinks

  • Aus- und Fortbildungskalender
  • Vereine im RSB
  • RSB-Journal
  • Ergebnis-Datenbank Landesverbandsmeisterschaften
  • RSB 2020
  • RSB-Newsletter
  • RSB-Shop
  • RSB-Druckerei

Deutscher Schützenbund

http://www.dsb.de

Partner und Sponsoren