Rheinischer Schützenbund e.V. 1872

Aktuelle Informationen des Präsidenten und des Präsidiums

Harry Hachenberg, Präsident des Rheinischen Schützenbundes

Harry Hachenberg, Präsident des Rheinischen Schützenbundes

Die im Forum veröffentlichten Meinungen sind schon sehr interessant zu lesen und veranlassen mich als Präsident, da ich ja in einigen Augen der Sündenbock bin, aber auch im Namen des gesamten Präsidiums, einige Dinge ins klare Licht zu rücken.
Unbestritten ist die Angelegenheit Kassel sicher nicht erfreulich und auch wir hätten uns gewünscht, dass eine solche Treuwidrigkeit nicht vorgekommen wäre.

Wir haben jedoch sofort nach Erkennen der Unrechtmäßigkeiten die entsprechenden, notwendigen Schritte eingeleitet um weiteren Schaden vom Verband abzuwenden. Hier wurde nichts abgesessen, es wurden auch keine eklatanten Fehler begangen. Das Präsidium hat bisher alle Möglichkeiten im privatrechtlichen Bereich ausgeschöpft und wird auch weiterhin permanent alles daran setzen, dass unserem Verband kein finanzieller Schaden entsteht.
Wir sind in der jüngsten Vergangenheit sehr offen in der Publikation (siehe Bericht Finanzlage des RSB - Rückblick auf den RSB Tag auf unserer Homepage) mit dieser Angelegenheit umgegangen und werden dies auch weiterhin so halten.
Hören Sie also nicht auf die „klugen“ Informationen Einzelner, sondern lassen Sie sich regelmäßig in aller Deutlichkeit von dem jeweiligen Sachstand vom Präsidium informieren.

Nun zu der Angelegenheit Abwanderung von Vereinen aus dem Bezirk 14 in einen anderen Landesverband. Es stimmt, dass der Präsident bereits im Jahre 2010 von den Abwanderungsbestrebungen einiger rheinhessischer Vereine informiert war. Fakt ist auch, dass der Präsident diese Wünsche mit der Feststellung,  es gibt Vereinbarungen zwischen den einzelnen Verbänden Abwanderungswünschen nicht zu entsprechen, da es ansonsten sicher innerhalb unsers Dachverbandes permanent zu solchen Diskussion kommen würde, beantwortet hat.
Ich verwahre mich allerdings ganz entschieden gegen die angeblich von mir gemachte Äußerung: "Bitte wartet noch zwei Jahre bis zum Ende meiner Amtszeit".
Der Präsident wird mit seinem Präsidium alles daran setzen und alle Möglichkeiten, auch den Rechtsweg, nutzen um keine Abwanderung aus unserem Verband, gleich in welche Region, zuzulassen. Ich habe in dieser Angelegenheit in jüngster Vergangenheit sehr viele Gespräche geführt. Ich bin in keinster Weise untätig gewesen.  Ich lasse mir von Keinem vorwerfen, dass ich mich mangelhaft für unseren Verband einsetze und Dinge nur aussitzen würde.

Ich habe mich als Präsident bereits vor Jahren mit dem im Bezirk 14 bestehenden Problem der Meisterschaften auseinandergesetzt  und versucht hier Lösungsansätze vorzuschlagen. Der Präsident hat seiner Zeit gegen den Willen der damaligen Sportleitung dem Sportausschuss einen Antrag vorgelegt, dass dieser entscheiden möge, dass für die Qualifikation zur Landesverbandsmeisterschaft nur die  Bezirksmeisterschaft notwendig ist und die Bezirke im Einzelnen individuell entscheiden können, ob sie für die Zulassung zu dieser Bezirksmeisterschaft noch eine Qualifikationsmeisterschaft, also Kreismeisterschaft als notwendig erachten.  Hier hätte man alle Wünsche im gesamten Verbandsgebiet auf demokratische Weise regulieren können.  Die damalige Sportleitung hat sich hier mit dem Sportausschuss nicht auf eine solche Kompromisslösung eingelassen. Hätte man meinen Antrag positiv entschieden, wären alle nun im Bezirk 14  gestellten Forderungen und Gründe für eine Abwanderung nicht mehr realistisch. Soviel zu dem Präsidenten,  der die Fehler macht. Dass der Präsident nicht an der Bezirksdelegiertenversammlung 14 teilgenommen hat ist damit  begründet, dass er an diesem Tage unseren Verband  in der Pfalz anl. des Pfälzer Schützentages  vertreten und die Freundschaft zu den Pfälzern weiter gefestigt hat. Im Übrigen wurde erst auf Verlangen unsers Geschäftsführers der Verband von dem Termin mit der Tagesordnung dieser Delegiertenversammlung informiert.
Der Präsident und das Präsidium bleiben in der Angelegenheit weiterhin am Ball, am 08. Juni 2011 findet ein Gespräch mit dem Bezirk 14 und einigen Präsidiumsmitgliedern statt.

 



Autor: Harry Hachenberg
Datum: 26.05.2011

 

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