Rheinischer Schützenbund e.V. 1872

Präsidentenbericht zum 61. Rheinischen Schützentag

In meinem Grußwort zu Weihnachten bin ich schon auf die Ereignisse im Jahr 2011 ausführlich eingegangen und möchte hier nur über die Ereignisse berichten die seither erfolgt sind.

Beginnen möchte ich mit dem Fall des alten Schatzmeisters Herrn Kassel. Ende Januar erhielten wir ein Schreiben der Staatsanwaltschaft, worin Herr Kassel aufgefordert wurde uns die noch fehlenden 129.000,-- € zu überweisen und in die Staatkasse 2.000,-- € Strafe bis zum 29. Februar 2012 einzuzahlen. Sollte er der Aufforderung nicht nachkommen, würde die Bundesrepublik Deutschland gegen Herrn Kassel klagen.

Leider war bis zum 9. März 2012 auf unserem Konto noch nichts zu verzeichnen. Am 9. März 2012 fand im Landgericht Köln die Gerichtsverhandlung aufgrund unserer Klage gegen Herrn Kassel statt. Verhandlungsgrundlage waren die fehlenden 129.000,-- € und die ca. 45.000,-- € Zinsen und Kosten für Rechtsanwalt, Gutachten, etc.

Es wurde vom Gericht festgelegt, dass die 129.000,-- € unstrittig sind und Herr Kassel diese an uns überweisen muss. Hierbei stellte sich heraus, dass Herr Kassel beim Staatsanwalt einen Zahlungsaufschub bis zum 30. April 2012 beantragt hat. Dieser ist jedoch noch nicht bestätigt. Gleichzeitig legte das Gericht fest, dass die Zinsen und unsere Kosten für Rechtsanwalt, Gutachten etc. unstrittig sind und von Herrn Kassel übernommen werden müssen.  Bei den Zinsen gab es jedoch unterschiedliche Auffassungen, da Herr Kassel behauptete das die Zinsbeträge von uns zu hoch angesetzt wurden und er schon einige auf unser Konto überwiesen hätte. Das Gericht legte hierzu fest, dass Herr Kassel anhand von Kontoauszügen belegen muss welche Zinsen er für das auf seinen Konten befindliche Geld des RSB bekommen hat und gleichfalls belegen muss wann er uns schon etwas überwiesen haben will. Anschließend wird es dann einen neuen Termin geben,  wo die Gesamtsumme durch das Gericht festgelegt wird.

Einen Vergleich lehnte Herr Kassel mehrfach in der Gerichtsverhandlung ab.

Im Gebiet Süd wurde auf der Delegiertenversammlung des Gebietes Süd kein neuer Gebietsvorsitzender gefunden. Hier sind die Bezirksvorsitzenden nun gefordert einen Vorschlag zu erarbeiten. Der Vorschlag wird mir am 14. März 2012 auf einer Gebietsvorstandsitzung vorgestellt.

Zu unseren alten Kreisen 14 1 und 14 2 möchte ich euch hiermit mitteilen, dass sie nicht im Pfälzischen Sportschützenverband aufgenommen wurden und sie daraufhin einen neuen Sportschützenverband Rheinland-Pfalz gegründet haben.

Nun möchte ich auch noch zu erfreulicheren Ereignissen kommen. Die im November auf der Delegierten Versammlung beschlossene Verselbstständigung der Bezirke läuft auf vollen Touren und es haben fast alle Bezirke die Gründungsversammlung abgehalten. Hier möchte ich mich bei allen Bezirken für die zügige Umsetzung bedanken.

Im sportlichen Bereich können wir stolz sein auf unsere Jessica Mager vom Post SV Düsseldorf die für die Olympischen Spiele 2012 in London nominiert wurde.

Jessica wir alle drücken dir die Daumen und wünschen dir „Gut Schuss“.

In der Umsetzung der neuen Ziele des neuen Präsidiums, hat das Präsidium sich von der Initiativkommission den Abschlussbericht mit den Erläuterungen vorstellen lassen. In einer Klausurtagung des Präsidiums wurden Themen zur Umsetzung definiert, die nun dem Gesamtvorstand und  der Initiativkommission vorgestellt werden. Hiernach wird dann eine  Zeitleiste der Umsetzung dieser Themen festgelegt.

Das Präsidium und der Gesamtvorstand haben ein sehr arbeitsreiches Jahr vor sich und ich hoffe, dass wir in Ruhe an den vielen Themen arbeiten können.

Euer Präsident

Ulrich Müller

 



Datum: 19.03.2012

 

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