Rheinischer Schützenbund e.V. 1872

Bremens Pläne zur Waffensteuer sind gescheitert

Die vom Bremer Senat geplante Waffensteuer ist gescheitert. Nach Informationen des Bezirks-Schützenverbandes Bremerhaven-Wesermünde sollen die diesbezüglichen Steuerpläne nicht weiter verfolgt werden.

Dem Vernehmen nach wurde am 20. März 2012 im Senat ein zweiseitiger Bericht verabschiedet und an die Bürgerschaft weitergeleitet.Darin wurde begründet, warum man eine Steuer auf Schußwaffen für nicht praktikabel hält. Demnach stehen hier Aufwand und fiskalischer Nutzen in keinem günstigen Verhältnis.

Im genannten Bericht berief sich der Senat auch auf die Stadt Stuttgart, die bereits eine solche Einführung geprüft hat und gleichfalls zum vorgenannten Ergebnis kam. Darüber hinaus sieht der Bremer Senat ein erhebliches Prozessrisiko bei Einführung einer Waffensteuer voraus.

Allerdings denkt man bereits an eine Alternativlösung. So sollen zukünftig Kontrollen der Waffenaufbewahrung in Bremen für den Waffenbesitzer gebührenpflichtig werden. Entsprechende Einnahmequellen findet man wohl schon in Brandenburg und in Teilen Baden-Württembergs.

Die weitere Entwicklung kann man auf der Homepage des Bezirksschützenverbandes Bremerhaven-Wesermünde unter www.bremerhaven-wesermuende.de verfolgen. 



Autor: K. Zündorf
Datum: 21.03.2012

 

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