Rheinischer Schützenbund e.V. 1872

Deutscher Schützenbund auf der „Woche der Umwelt“

RSB-Umweltbeauftragter Arnold Kottenstedde und DSB-Vizepräsident Jürgen Kohlheim waren vor Ort.

Das Handeln ist mittlerweile wohl doch sehr dringlich!“ Dieses Zitat aus der Eröffnungsrede von Bundespräsident Joachim Gauck macht die Situation im Umwelt- und Klimaschutz mehr wie deutlich.
Rund 200 Unternehmen und Institutionen präsentierten neue Technologien, Produkte und Projekte für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen auf der „Woche der Umwelt“ kürzlich in Berlin.  Auch der Deutsche Schützenbund war mit der in den Landesverbänden Westfalen und Rheinland gestarteten Aktion „Schützenwald 2020“ auf dem Stand des DOSB mit dabei. Gemeinsam mit dem Vizepräsidenten des DSB Jürgen Kohlheim konnte ich in Berlin das Projekt vorstellen.

Bundespräsident Joachim Gauck während seiner Ansprache.

Die Projektpräsentationen im Park von Schloss Bellevue stellten einen Überblick über die Breite und Vielfalt der Arbeiten aus Umwelttechnik, -forschung, -bildung, Klima- und Naturschutz dar. Sie verdeutlichten, dass es sich dabei um ein überaus relevantes Zukunftsthema handelt welches für die Bundesrepublik Deutschland von großer Bedeutung ist. 400 Experten in fast 100 Foren diskutieren zusätzlich Fragen rund um Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Ressourcen-, Klima- und Naturschutz und Mobilität. Aber auch Tourismus, Freizeit und Sport, Ernährung sowie Bauen und Wohnen aus der Perspektive des nachhaltigen Umwelt- und Klimaschutzes standen im Fokus der Teilnehmer.

In seiner Ansprache wies Bundespräsident Gauck auch  auf den CO2- Gehalt der Luft hin: „Der globale Ausstoß an Kohlenstoffdioxid ist um rund die Hälfte angestiegen. Er lag im Jahr 2011 so hoch wie noch nie in der Geschichte der Menschheit. Das ist alarmierend!“

Gerade hier setzt der Deutsche Schützenbund mit unserer  Aktion „Schützenwald 2020“ an. Die Kompensation der durch den Schießsport und das Schützenwesen verursachten CO2- Produktion ist Ziel dieses Projektes. Es kommt nun darauf an auch die Vereine vor Ort mit ihren Mitgliedern zu sensibilisieren und zu motivieren. Selbst kleine Aktionen sind ein erster notwendiger und wichtiger Schritt auf dem Weg zum Klimaschutz. Der Kuratoriumsvorsitzende der Bundesstiftung Umwelt (BDU) Hubert Weinzierl sprach sehr deutlich die momentane Situation an:

Mit seiner Aktion hat der Deutsche Schützenbund hier genau den richtigen Weg eingeschlagen. Das sportliche, soziale und gesellschaftliche Engagement der etwa 1,4 Millionen Schützinnen und Schützen in Deutschland unter dem Dach des Deutschen Schützenbundes und seiner Landesverbände ist bekannt und wird allgemein hoch geschätzt - durchaus keine schlechte Ausgangssituation, um das ehrenamtliche Engagement der Schützen auch auf den Bereich des Umwelt-, insbesondere des Klimaschutzes, auszudehnen.

Die Realisation vor Ort in den Vereinen ist für den Generalsekretär des DOSB Dr. Michael Vesper der Schlüssel zum Erfolg: „Der Sport trägt Verantwortung! Vom Spitzenfunktionär bis zu den  Sportlern  in den Vereinen müssen die Zukunftsvision und die Begeisterung für den Umwelt- und Klimaschutz in die Gesellschaft getragen werden; denn die Entscheidung etwas zu tun fällt dort in den Vereinen!“:

Gerade die besonderen Möglichkeiten der Schützen als Besitzer von Grundstücken und Immobilien bieten Chancen und  Möglichkeit eigene Projekte zu realisieren.

In der Umsetzung wurde entsprechend den Vorarbeiten im  Rheinischen  Schützenbund bereits vor zwei Jahren ein Pilotprojekt gestartet. Aufgrund einer namhaften Förderung mit Mitteln des DOSB-Innovationsfonds war es möglich, diese Aktion „Schützenwald 2020“ besonders langfristig und damit nachhaltig anzulegen. Gegenwärtig wurden bereits erste Aktionen gestartet die ersten  Bäume in Schützenvereinen und auf öffentlichen Flächen gepflanzt - mit steigender Tendenz. Jeder Laubbaum produziert pro Tag etwa 10 Kilogramm Sauerstoff und kompensiert ca.12,5 kg CO2 und leistet so einen erheblichen Beitrag für bessere Luft in unseren Städten und zur Verlangsamung des Klimawandels.

Der Anfang ist im Rheinland gemacht! Nun liegt es an uns das Projekt im Sinne der Verantwortung für unsere Kinder und Enkel zu einem Erfolg weiterzuführen! Machen Sie mit!

Arnold Kottenstedde



Autor: Foto: DOSB (1); DBU (1)
Datum: 12.07.2012

 

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